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Volle Auftragsbücher in China

Shanghai. Wie das Handelsblatt berichtet, bringt das Turbo-Wachstum des chinesischen Automarkts deutsche Hersteller an den Rand ihrer Kapazitäten. Damit ihnen keine Marktanteile verloren gehen, müssen sie Fabriken ausbauen – oder gleich ganz neue Werke aus dem Boden stampfen. Bei BMW bremsen Lieferengpässe sogar schon in diesem Jahr das Wachstum. Denn vor allem bei den begehrten Geländelimousinen der X-Klasse herrscht Knappheit: „Ich bin sicher, wenn wir mehr X-Modelle hätten, könnten wir auch mehr Kunden finden“, sagte Vertriebschef Ian Robertson zum Auftakt der internationalen Automesse in Shanghai am Samstag.

Ihre Produktionskapazität wollen die Münchner daher mittelfristig von 200.000 auf 300.000 Autos pro Jahr steigern. 2012 setzte der Konzern bereits rund 326.000 Wagen in China ab, ein Plus von etwa 40 Prozent zum Vorjahr. Dieses Jahr dürfte die Nachfrage aber nicht erneut so stark anziehen. Der Oberklassemarkt soll sich etwas abkühlen, aber weiter zwischen 10 und 15 Prozent zulegen.